Armut als Herausforderung in Kitas und Familienbildung

Die Bildungschancen von Kindern sind in Deutschland nach wie vor von der sozialen Herkunft bestimmt. In jedem fünften Kinderzimmer spielt Armut mit. Und Armut bedeutet nicht nur Mangel an Geld. Familien mit geringem Einkommen sind in der Regel auch mit sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Einschränkungen und existentiellen Sorgen konfrontiert. Kinder aus armen Familien haben zusätzliche Entwicklungsaufgaben zu bewältigen und können kaum ihre Potentiale entwickeln.
Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sollten nicht nur auf die Sorgen armer Familien achten, sie können auch maßgeblich dazu beitragen, deren soziale und kulturelle Situation zu verbessern und den Kindern mehr Bildungschancen zu ermöglichen.
Daher diskutieren Verantwortliche und Mitarbeitende aus Kitas, Familienzentren und Familienbildung, aus der Schulsozialarbeit und der Kinder- und Jugendhilfe auf unser Tagung, wie armutssensibles Handeln in den jeweiligen Einrichtungen gelingen kann. Wie machen sich armutsbedingte Problemlagen bemerkbar? Wie lassen sich betroffene Kinder und Familien in den Einrichtungen ansprechen, ohne sie zu stigmatisieren? Welche Auswirkungen hat Armut insbesondere auf das Erziehungsverhalten der Eltern und ihre Beziehung zu Bildungs- und Betreuungseinrichtungen aus?

Daten:

Titel: Armut als Herausforderung in Kitas und Familienbildung
Termin: 21. Februar 2019
Ort: Kassel, Fröbelseminar
Kontakt: DEAE - Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung
E-Mail: info@deae.de

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